Argumentationstraining

Es gibt sie überall. Dumme Kommentare, Hate-Speech, Mobbing, Trolls im echten Leben. Wie gehen wir mit Parolen, wie mit subtilen Beleidigungen oder auch mit direkten verbalen Frontal-Angriffen um? Wie reagieren wir suverän, kompetent und lassen uns dabei nicht aus der Ruhe bringen? „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ und „Das ist doch Meinungsfreiheit“ sind Floskeln, die uns erstmal ins Stocken bringen, denn klar sollten Menschen ihre Meinung sagen dürfen. Wenn aber der Inhalt mal so gar nicht passt und eher von stark diskriminierendem Charakter und Menschenverachtung geprägt ist – wie geht man dann damit um? Hier eine klare Linie ziehen – argumentieren und überzeugen. Wie das genau geht? Das lässt sich in einem kurzen Beitrag nicht so gut erklären, deshalb gibt es Impuls-Workshops und ausführlichere Argumentations-Trainings, die sich mit Techniken, Strategien und auch mit Analysewerkzeugen auseinander setzen. Ich freue mich sehr über konkretere Anfragen.

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Rassismus im Fairen Handel

Rassismus im Fairen Handel

Ein Impulsvortrag

von Jannes Umlauf

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Präsentation: Rassismus im Fairen Handel

Präsentation mit Notizen: Rassismus im Fairen Handel

Skript

Manchmal empfinden wir das wie einen neuen Kolonialismus. In der industrialisierten Welt wird bestimmt, welche Bedingungen wir hier in unterentwickelten Ländern erfüllen müssen, damit wir einen etwas besseren Preis für unsere Produkte bekommen. Am Schluss dürfen wir nicht einmal frei bestimmen, was mit dem Geld passiert, das wir zusätzlich bekommen.“

Juan Francisco Liriano (Produzent)

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Critical Whiteness – Eine antirassistische Praxis?

Meine neue Website ist online: www.jannes-umlauf.de/blog/
Weitere spannende Artikel und mein Workshopangebot gibt es: hier

Wenn Unterkünfte für Asylsuchende in Brand gesetzt und antimuslimische Hetzparolen auf die Straße getragen werden, so ist der vorherrschende Rassismus ziemlich offensichtlich und direkt. Wenn aber eine Schwarze1 Deutsche mit der Frage „Wo kommst du her?“ oder dem scheinbar gut gemeinten Kompliment „Du sprichst aber schon sehr gut deutsch!“ konfrontiert wird, so wird der rassistische Gehalt dieser Aussagen oft verharmlost, bestritten oder gar geleugnet. Rassismus wirkt jedoch auf unterschiedlichen Ebenen und tritt in vielfältigen Weisen in Erscheinung.2 Um Rassismus auf allen Ebenen wirksam entgegen zu treten, ist für eine deutsche weiße3 Mehrheitsgesellschaft ein neuer Ansatz antirassistischer Praxis notwendig: Critical Whiteness (Kritisches Weißsein).4 (Auszug aus meiner Hausarbeit „Critical Whiteness – Eine antirassistische Praxis?“ – DOWNLOAD: Critical_Whiteness_Publik)

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Auf der Spurensuche des Anarchismus

Auch wenn ich bereits seit 1999 des Öftern in Spanien war und mein Vater auch heute noch immer wieder nach Spanien fliegt und von seinen Urlaubsreisen berichtet, so wusste ich von der Vergangenheit Spaniens so gut wie gar nichts. Welche Rolle spielte Spanien eigentlich in den beiden Weltkriegen und wie ist das politische Klima geprägt worden? Dass Franco nen Diktator war, war mir zwar noch bewusst, aber wie lange und intensiv er regierte, wie viele Menschen er erschießen lassen hatte, wusste ich auch nicht mehr so genau. So kam das spontane Angebot mit nach Spanien zu reisen mir und meiner Bildungslücke sehr entgegen.

Am vergangenen Sonntag bin ich also ganz spontan im Rahmen der Bildungsreise „Auf der Spurensuche des Spanischen Bürgerkrieges und libertärer Ideen in der Gegenwart und Vergangenheit“ mit nach Katalonien geflogen. Angekommen in Barcelona ging es erstmal in unser Hostel, welches etwas außerhalb, aber dafür in einer sehr entspannten und ruhigen Gegend lag. Insgesammt waren wir eine Gruppe von 23 Leuten, die sich in den folgenden 6 Tagen ausführlicher mit der Vergangenheit Spaniens und dem Anarchismus auseinander setzen wollten. Und jetzt, im Rückblick, möchte ich die wichtigsten Momente und Informationen zusammenfassen und ein paar Bilder der Reise präsentieren. Viel Spaß beim Lesen!

 

Am Placa Catalunya trafen wir auf Claudia, die uns in den folgenden Tagen begleitete und quasi unsere Referentin für die gesamte Zeit war. Sie ist Historikerin, lebt in Spanien und promoviert seit einigen Jahren zu Spaniens anarchistischen und bürgerkriegerischen Vergangenheit. Mit einigen Büchern und Fotos aus der Zeit gab sie uns einen guten Überblick, wie was wo abgelaufen ist.

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An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Einschub von Wikipedia zu Spaniens Geschichte:

„Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Spanien größtenteils ein rückständiges Agrarland geprägt von feudalen Eigentumsverhältnissen, die wenige vorhandene Industrie konzentriert sich im Wesentlichen auf Katalonien und das Baskenland. Im Jahr 1923 übernimmt General Miguel Primo de Rivera die Macht und installiert eine Militärdiktatur, diese kann sich aber wegen der drängenden gesellschaftlichen Probleme nicht lange halten und 1931 wird Spanien zur Republik. Die ererbten politischen und sozialen Konflikte belasteten die Zweite Republik von Beginn an, bereits 1932 kam es zum ersten Putschversuch rechter Militärs unter Führung von General José Sanjurjo. Im Jahr 1934 ereigneten sich eine Reihe von linken und anarchistischen Aufständen, die zum Teil sehr blutig niedergeschlagen wurden. Die politische Instabilität, die vor allem von den extremen Vertretern linker und rechter Positionen und ihren paramilitärischen Verbänden, aber auch von Mitgliedern regulärer Sicherheitskräfte geschürt wurde, verschärfte sich nach dem Sieg der Volksfront aus linksliberalen, sozialistischen und kommunistischen Parteien bei den Parlamentswahlen vom 17. Februar 1936.“ Quelle Festhalten lässt sich also an dieser Stelle, dass es in Spanien zu einer Anarchistischen Bewegung kam, die schließlich auch gewonnen hatte und das politische Klima prägte und soziale Leben bestimmte.

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Die Rambla, vergleichbar mit der Reeperbahn in Hamburg oder der Kröpi in Rostock, ist heute das Zentrum für Tourist*innen und dementsprechend auch immer sehr voll. Damals befanden sich einige kollektive Cafes, Volksküchen und andere soziale Räume, die für alle zugänglich waren. Die Menschen die in der Straße auf und ab gingen , trugen Blaumänner und symbolisierten damit eine neue Zeit: Die Zeit des gelebten Anarchismus und die politische Bestimmung durch die Arbeiter*innen. Dies ist natürlich eine verkürzte Darstellung und es war gewiss nicht alles super, denn auch innerhalb linker Bewegungen kam es zu großen Diskussionen, wie die zwischen Marx und Barkunin in der ersten Internationalen. Heute, dank der Gentrifizierung (kotz!) sind teure Restaurants, große Supermarkte und nur noch wenige Marktstände auf dieser Straße. Mieten sind teuer und nur einige Wohnungen zeigen sich nach außen hin politisch und fordern eine Wiederbesetzung der Rambla.

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„Im Juli 1936 putschen Teile des Militärs unter Führung von Generalissimus Francisco Franco gegen die Regierung, der Putsch ist nur in einigen Landesteilen erfolgreich und scheitert in den wichtigen politischen und industriellen Zentren des Landes (u. a. Madrid, Katalonien, Baskenland). Es folgt der Spanische Bürgerkrieg, in dessen Verlauf die Putschisten wichtige Hilfe durch das faschistische Italien und das nationalsozialistische Deutschland erhielten, während die liberalen Demokratien Frankreich und Großbritannien eine Nichteinmischungspolitik praktizierten und damit den Siegeszug Francos gegen die Republik begünstigten.“ Quelle

Eine entscheidende Schlacht in diesem Kontext fand an Spaniens größten Fluss „Ebro“ statt. Hier standen sich die roten (anarchistiscen, libertären, kommunistischen, antifaschistischen) internationalen Soldat*innen und die nationalistischen faschistsichen Soldaten gegenüber. Im Rahmen der Bildungsreise beschäftigten wir uns also auch mit der Strategie der Kriegsführung, mit den Menschen, die daran teilnahmen und vor allem auch der politische Kontext und die Bedeutung des Krieges für die Zweite Republik Spaniens. Mit der Schlacht am Ebro wollten die internationalen Brigaden beweisen, dass die Republik noch standhaft ist und dem Faschismus noch nicht unterliege. Daher hat man alle Kräfte an diese Front geschickt und um ein Gebiet gekämpft, was eigentlich strategisch gesehen nicht bedeutend war. Vielmehr handelte es sich um eine hüglige Wüstenregion, in der es auch kaum Dörfer gab. Das Ziel der Internationalen Brigaden war eine Straße, die für Infrastruktur der Faschisten hilfreich war. Man hoffte durch diesen Krieg darauf, dass sich internationale Kräfte (England, Russland, USA) mit einmischen und gemeinsam mit den internationalen Brigaden gegen den Faschismus kämpfen würden. Auch hat man darauf gehofft das Deutschland und Italien die Unterstütung Franco gegenüber aufgeben würde. Dies geschah allerdings nicht und der Krieg endete an der Stelle, wo er begonnen hatte; allerdings mit vielen Toten auf beiden Seiten.

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Damals war diese Gegend nicht bewirtschaftet und auch Bäume wuchsen noch nicht.

Weitere Bilder und Infos folgen….

1939 endet der Krieg mit dem Sieg der Nationalisten über das republikanische Spanien. Die Epoche der franquistischen Diktatur beginnt mit einer mehrjährigen Phase gewaltsamer Säuberungen und führte das Land in eine langanhaltende politische und gesellschaftliche Lethargie. Ebenso wie in anderen europäischen Ländern kam es auch in Spanien nach dem Zweiten Weltkrieg, aus dem Franco das Land heraushalten konnte, zu einem langen wirtschaftlichen Nachkriegsboom.[28] 1947 restauriert Franco die Monarchie in Spanien und ernennt Juan Carlos I. 1969 als Staatsoberhaupt zu seinem Nachfolger. Nach dem Tod des Diktators am 20. November 1975 leitet dieser einen Demokratisierungsprozess (span. Transición) ein. Mit der Verabschiedung der Verfassung 1978 wird Spanien zu einer parlamentarischen Monarchie. Seit der Endphase der Diktatur und besonders während der Transition kommt es zu massiver Aktivität der ETA und anderer linker wie auch rechter Terrorgruppen. Im Jahr 1981 erfolgt noch einmal ein Putschversuch („23-F“) von rechten Militärs und Teilen der paramilitärischen Guardia Civil gegen die demokratische Regierung.

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Politische Bildung im KZ Ravensbrück

Ein Projekttag zum Thema Neonazis in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Ravensbrück.

Ein spannendes Setting. In mir wurde es heute ganz still als ich aufs Gelände des Konzentrationslagers in Ravensbrück fuhr. Die Unbegreiflichkeit wie Menschen anderen Menschen so etwas antun konnten legte sich wie ein Nebel auf mich nieder. Über 10.000 Menschen wurden an diesem Ort ermordet, strukturelle und organisierte Ermordung durch den Staat. Ich stieg aus dem Auto, sah mich um: Es war ein idyllischer Ort und ich meinte zu meiner Kollegin „es klingt doof und ist sicherlich sehr unpassend, aber es ist echt schön hier.“ – Es war ruhig, wir parkten direkt an einem schönen See, Bäume um uns spendeten Schatten, das Wetter war sonnig und die Aussicht noch viel schöner. Wir konnten die Stadt am anderen Ende des Sees betrachten, die Kirche leuten hören.

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Wirklich schön, landschaftlich jedenfalls. Und an diesem Ort fand der Holocaust seine praktische Anwendung. Und niemand wusste davon? Furchtbar, mir wurde einfach nur schlecht und ich schüttelte den Kopf.

Heute führte ich zusammen mit einer Kollegin einen Projekttag zum Thema Neonazis und couragiertem Handeln durch. Interessant war es auf jeden Fall, denn die Teilnehmenden kamen aus Spanien, Polen, Finnland und Deutschland. Viele verschiedene Perspektive, Erfahrungen und Menschen an einem Ort. Ein Ort des Erinnerns. Und wir erinnerten auch, erinnerten an die Gegenwart. Daran, dass Neonazis auch heute noch versuchen Menschen von ihrer Ideologie zu überzeugen. Der Workshop fand diesmal in englisch statt, unterschiedliche Menschen waren dabei, was einfach neue Perspektiven ermöglichte. Und so sprachen wir 6 Stunden über die Strukturen, Strategien und Einstellungen von Nazis heute und auch darüber, was wir dagegen tun können. Ich frage mich: Wie kann man nur Nazi sein bzw.
werden? Auf der Hinfahrt diskutierten wir noch über Thor Steinar, eine Nazimarke, die hier in MV gern und manchmal wohl auch unreflektiert / unwissend getragen wird. Mein Verständnis und pädagogischen Ansatz mit Menschen, die zufällig an solche Kleidung kommen, ist nun am Ende des Tages wieder verworfen. Keinerlei Verständnis und keinerlei Akzeptanz gegenüber solchen Menschen die Symbole des Holocaust tragen. Echt nicht! Gestern noch im Baumarkt zwei Typen mit solchen Tshirts gesehen, spürte nur Hass und Abneigung und heute formuliere ich klare Kampfansagen! Es reicht mir. Hab die Schnauze voll von „das würd man wohl doch noch mal sagen dürfen“ oder „ich hab ja nix gegen Ausländer, aber…“ – und ich glaube, so geht es vielen: Es reicht uns!

Nach dem Projekttag schauten wir uns das Konzentrationslager noch an. Wir gingen auf den Appellplatz, zu der Näherrei, in der die Gefangenen Zwangsarbeit verrichten mussten, schauten uns das Lagergefängnis an und spührten die Abscheulichkeit der NS Zeit beim Anblick der Verbrennungsöfen.

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Genug der Schrecklichkeit, doch Erinnern ist wichtig, um sich Auswirkungen rassistischer Meinungsbildung vor Augen zu führen. Für mich, der selbst hätte in einem solchen Lager enden können, reichte es. Zu anstrengend war die Fahrt, der Projekttag und das ganze Setting. Zu erschreckt war ich darüber, wie so ein Unrecht in Sichtweite einer Stadt passieren konnte. Auf nach Hause dachte ich mir und freute mich innerlich auf meinen idylischen Garten und einen entspannten Abend. Doch leider kann ich jetzt nicht entspannen, muss darüber schreiben, muss nachdenken und überlegen, wie wir heutigen Faschismus zuerst entlarven und dann bekämpfen können. Der Grund dafür ist folgender: Als ich nach Rostock reinfuhr, traute ich meinen Augen nicht. Ich schrie laut im Auto auf. Ich beschimpfte Plakate, die wohl an diesem Abend in der Südstadt aufgehängt wurden. Die NPD hat fucking scheiß Arbeit geleistet. An jeder Laterne ein dickes Plakat von denen! „Ja zum VOLKsentscheid!“ – scheinbar sind wieder irgendwelche scheindemokratischen Wahlen und Nazis dürfen dafür und für sich selbst werben. Volksentscheid, klar, passt ja auch zu deren Vorstellung von Volk und Staat und Volk muss beschützt werden, bla bla…
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Und massenhaft Plakate. Ich versuchte weg zu schauen, doch muss mich auch auf die Straße konzentrieren – nur ist diese voll mit Plakaten. Kotz! Und das auf Kosten des Staates – auf deine Kosten denn auch du zahlst unfreiwillig (Mehrwert)Steuern. Mir eigentlich egal, was der Staat zahlt (will hier nicht sozialchauvinistische Einstellungen reproduzieren), doch die NPD hat in den letzten Jahren Millionen von Euros, staatliche Zuschüsse, bekommen. Faschistische Strukturen werden demnach auch heute noch finanziell unterstützt. Viel Geld. Und davon drucken die Poster, führen einen Kampf um die Straßen, um die Parlamente, um den geeinten Willen und um die Köpfe der Menschen. (NPD Strategie) Eckelhaft! Wahrlich eckelhaft ist es von einem Konzentrationslager nach Hause zu kommen und diesen Mist der Vergangenheit hier in 2.0 (einer Neuauflage) ertragen zu müssen. Müssen. Wirklich müssen? Wo sind wir denn eigentlich? Es ist Zeit gemeinsam einen klaren Zusammenhang herzustellen: Was damals war, ist heute noch immer. Rassismus sitzt tief in der Gesellschaft, in unsere Sozialistion und im heutigen Alltag, in Politik und Verwaltung, überall. Es ist Zeit, klar dagegen Position zu ergreifen, klar nein und nicht danke zu sagen, es ist Zeit für praktischen Antirassismus. Hier und jetzt! Jetzt könnte ich einen Link zu einer Petition setzen, doch damit ist es bei Weitem nicht getan. Jeder und jede Einzelne muss im Alltag gegenüber Freundinnen und Freunden, Familienmitglieder und Arbeitskolleg*innen klar Stellung beziehen und jegliches rassistisches und diskriminierendes Verhalten aufzeigen und diesem entgegentreten. Es ist Zeit! Jetzt!

KEINE TOLERANZ GEGENÜBER RASSISMUS !!! KEIN FUßBREIT DEM FASCHISMUS!!!

 

Nachtrag: Bereits am nächsten Morgen fuhr ich wieder diese Straße mit den abscheulichen Plakaten entlang. Diesmal entdeckte ich aber auch viele Plakate zerrissen am Boden. Ja! Es gibt Menschen, die sich wehren, die aktiv sind und Antirassismus praktisch werden lassen.