Political Activism in Mauritius #1

#1 Podcast – Projektvorhaben (16.10.2018)

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Herzlich Willkommen auf meiner Reise nach Mauritius.

Hier, in der Deutschen Bahn von Rostock nach Frankfurt startet nun mein neuer Podcast:

Political Activism in Mauritius“

Nach meiner südafrikanischen Vernetzungsreise im letzten Jahr, bin ich nun von der Rosa Luxemburg Stiftung und der mauritischen Organisation CARES nach Mauritius eingeladen und nun direkt auf den Weg dorthin. In Mauritius findet die School of Ecology und die Indean Oceans People‘s Conference statt, an der ich jeweils teilnehmen und später auch noch ausführlicher von berichten werde. Organisiert wird dieses Projekt von CARES, dem Center for Alternative Research and Studies on Economic, Social and Environmental Issues (CARES) und ich bin mehr als nur gespannt, was mich erwarten wird. Insgesamt werden wir wohl ca. 80-100 Teilnehmende sein, davon auch einige Internationals, die sich ca. eine Woche lange mit verschiedenen Themen auseinandersetzen, einen Raum des Empowerments schaffen und Geschichten und Erfahrungen miteinander teilen werden.

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Postkolonialismus

Ein kritischer Blick auf Sprache und koloniale Kontinuitäten.

Sprache. Macht. Wirklichkeit.

In diesem Impulsworkshop geht es um die politische Bedeutung von Sprache. Was ist Sprache im Kontext politischer Bewegungen? Warum wird ihr so viel Wert zugemessen? Was kann Sprache erschaffen, was verschleiert sie und was oder wen macht sie vielleicht sogar unsichtbar? Gemeinsam schauen wir uns ausgewählte Beispiele an, lernen dabei die politische Dimensionen zu erfassen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten für eine diskriminierungsarme Sprachpraxis. Der Workshop erfordert kein Vorwissen, lebt von einer prozessorientierten Interaktion aller Interessierten und stellt anfangs die Initiative Rostock Postkolonial vor.

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Resistance in Johannesburg

Podcast Nr. 2: hier anhören  (6min)

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Tagsüber brennt die Sonne auf den Schultern und den Asphalt, viele Menschen sind unterwegs, ich führe ständig Gespräche über Politik und Widerstand, doch heute Abend regnet es ein wenig und das bringt Abkühlung und damit auch endlich mal ein wenig Pause und Ruhe, um ein paar Zeilen zu schreiben. Der Kontakt zu euch ist mir sehr wichtig und ich freue mich sehr über Austausch!

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Bildung trifft Entwicklung

Im März fand das Einführungsseminar zum Globalen Lernen von Bildung trifft Entwicklung statt. Neben den Zielen und Grundsätzen der politischen Bildung gab es Raum und Zeit zum Austausch mit weiteren Bildungsaktivist*innen aus ganz Deutschland. Vielfältige Erfahrungen wurden ausgetauscht, spannende Diskussionen geführt und innovative Methoden ausprobiert. Auch wurde an konkreten Konzepten für zukünftige Projekte gearbeitet. Diese und weitere evtl. bereits bestehende Projekte, können nun von Schulen, Vereinen oder anderen Gruppen gebucht werden. Die Finanzierung dieser Veranstaltung läuft dabei über das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bzw. Engagement Global (Bildung trifft Entwicklung) mit seinen jeweiligen Landesnetzstellen. Ein solches Förderprogramm ermöglicht eine große Anzahl und unkomplizierte Durchführung von Projekten der entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland.  „Bildung trifft Entwicklung“ Weiterlesen

Anti-Stress Training

Die Prüfungsphase beginnt, die Aufgaben an der Arbeit werden immer mehr, zu Hause steht der Staub und eigentlich will ich auch wieder mal ins Kino. Durchatmen! Anti-Stress Training ist nun erstmal angesagt!

Mit den Gedanken darüber, was alles noch getan werden muss, entsteht häufig auch Stress und damit auch negative Folgen für Körper und Geist. Stress ist aber etwas ganz natürliches, etwas, dass uns schon immer begleitet hat und im Ursprung eine Schutzfunktion ist. Bei Dauerstress im Köper können allerdings ernste gesundheitliche Schäden, wie hoher Blutdruck, Verdauungsbeschwerden, erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Spannungskopfschmerzen, mehr Infektionen, Depressionen, Migräne oder auch Zyklus- und sexuelle Störungen enstehen. Dies sollte durchaus ernst genommen werden und über Handlungsoptionen sollte nachgedacht werden.

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Konfliktmanagement

Konflikte umgeben uns die ganze Zeit und überall. Beim Autofahren schimpfen wir gern, an der Arbeit nerven Kolleg*innen, in der Familie kracht es besonders doll zu Weihnachten und manchmal haben wir auch Konflikte mit uns selbst. Hin und wieder schaffen wir es und wir können dem Konflikt aus dem Weg gehen oder lösen ihn sogar, bevor es laut und dreckig wird, doch manchmal eskaliert es auch und alles geht den Bach runter, endet im reinsten Chaos. Der rücksichtslose Autofahrer rammt uns von hinten, die Kolleg*innen reden dann nicht mehr mit uns, die Familie zerbricht oder wir bekommen große Zweifel an uns selbst und geraten in Depressionen. Es wird aber immer wieder zu Konflikten kommen, immer wieder Missverständnisse geben, immer wieder Streit und unangenehme Situationen werden entstehen – doch das ist auch in Ordnung, es ist normal und gehört zum alltäglichen Leben. Wichtig ist nur, wie wir in solchen brenzlichen Situationen mit diesen Konflikten umgehen. Welche Techniken der Deeskalation gibt es dabei? Was kann man tun, wenn der Konflikt eingefahren ist? Welche Beratungstechniken gibt es? Und wo macht alles keinen Sinn mehr?

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Flüchtlinge – Das Wort des Jahres 2015 – Kritik und Alternativen

„Flüchtlinge“ wurde zum Wort des Jahres 2015 gewählt – ist die Bezeichnung „Flüchtlinge“ politisch korrekt? Welche Diskussion und Statements hat die Wahl ausgelöst? 

Am 11.Dezember hat die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort „Flüchtlinge“ zum Wort des Jahres gewählt, denn es „steht nicht nur für das beherrschende Thema des Jahres, sondern ist auch sprachlich interessant.“ Anders als in den vergangen Jahren, handelt es sich diesmal aber nicht um ein neu konstruiertes Wort wie etwa „GroKo“, „Wutbürger“ oder „Abwrackprämie“, sondern um ein Wort, dass es bereits seit Jahrzehnten gibt und in Meiden, auf Arbeit oder beim Abendessen mit der Familie stets genutzt wird. Es ist also in aller Munde und hat den gesellschaftlichen Diskurs des Jahres wie kein anderes geprägt. Die Wahl scheint also verständlich zu sein… „Flüchtlinge – Das Wort des Jahres 2015 – Kritik und Alternativen“ Weiterlesen